Montag, 29. Juni 2009

Von schönen Orten in der weiten Welt

Ha, habt schon gedacht, ich schaff es wieder nicht, was? Tjahaa, falsch gedacht! Ich war nur out, um mit massivem Fotomaterial wiederzukommen! :)

Gerade bin ich aus Connemara vom Kurztrip mit Papa wiedergekommen. Rundum gelungene Angelegenheit! Wir hatten unglaubliches Glück mit dem Wetter - auf dem Hinweg ging zwar ein Platzregen nieder, aber davon ließen wir uns nicht einschüchtern. Schließlich waren wir kurz vorher schon fast mit der Dubliner Straßenbahn kollidiert, da können einen auch faustgroße Regentropfen nicht mehr einschüchtern :)

Trotz aller Gefahren kamen wir wohlbehalten in Clifden an. Dort wollten wir noch eine schöne Flasche Rotwein als nightcap kaufen, aber leider war es schon viertel nach 10, weswegen es keinen Alkohol mehr zu kaufen gibt - ach, die wunderbare glasklare Logik der irischen Gesetze! Vor 10 wird man selbstverständlich nicht betrunken, aber ab dann, DING-DONG, setzt sofort ein state of intoxication ein, dem niemand mehr Herr werden kann... Das einzige, was hilft, ist ein schönes klares Verbot. Dear God ...! Anyway. End of rant.

- - Ich bin froh, noch mal daran erinnert worden zu sein, was für ein atemberaubend schönes Land Irland ist. Leider geht das allzu schnell im Alltag und zwischen grauen Büroblöcken in Dublin unter... Aber das wiederbelebte Wissen, welche Schönheit da direkt vor meiner Haustür liegt, wird mich hoffentlich zu mehr kleinen Trips am Wochenende animieren. Hier erstmal die Fotos von diesem:

Connemara

Seufz! Viel zu kurz, aber eine sehr, sehr schöne Erinnerung! Nach dem Papa Axel via Skype mitgeteilt hatte, hier sei nun ein anderer Mann und er brauche nicht wiederkommen, :) hier nun aber auch noch Fotos von meinem letzten Wochenende in Hamburg, damit nicht die Vorstellung aufkommt, da sei ein Ungleichgewicht ausgebrochen :)

Auch hier wieder herrliches Wetter und Axels schöne Idee, mit der S-Bahn nach Stade rauszufahren. Sehr niedlich, und schön, durch´s Alte Land zu fahren und zur Abwechslung mal über weite Felder zu blicken. Stade selbst gefiel mir sehr, ähnelt Lüneburg in a way. Wunderschönes, altes Fachwerk, massive Kirchen, die mich an die Beschreibungen derjenigen in Rerik in Sansibar oder der letzte Grund erinnerten. Am Anfang der Bilderserie auch mein neues Netbook (allgemein nur "das Baby" genannt)sowie der neu erworbene coffee grinder :)

Stade 14 06 2009

Wenn es eine "nützliche" Komponente in einer Fernbeziehung gibt, dann ist es vielleicht, dass man lernt, sehr kurze Zeit sehr intensiv zu genießen. An diesem Wochenende und auch an dem in Stade erfolgreich angewandte Taktik. Nächstes Wochenende ergibt sich auch gleich wieder Gelegenheit dazu, da Axel dann wieder hier ist.

Aber vorher habe ich ja noch Fotos und sogar Videos von unserem letzten gemeinsamen Wochenende hier, an dem wir zufällig in das geniale Soul Festival gerieten. Da sich die aber auf meinem Arbeitslaptop befinden, und die Wahrscheinlichkeit, dass ich den heute noch mal öffne, sehr gering ist, werde ich mich erstmal zurückhalten und nicht mein ganzes Pulver auf einmal verschießen :)

Zum Abschluss noch eine nette Anekdote von der kleinen Insel: Im Zuge einer kleinen Shopping-Tour in Clifden verschlug es mich auch in einen Health Shop, wo ich zu meinem Entzücken die Baby-Weleda-Produkte fand, die ich so gerne benutze, die es hier aber nur selten zu kaufen gibt. Ich kam mit der Besitzerin ins Gespräch und als ich schon im Begriff war zu gehen, bot sie mir noch an, eine der am Eingang ausgelegten Zeitschriften mitzunehmen. Ich warf einen Blick darauf und stellte überrascht fest, dass ich bereits eine Ausgabe dieser Zeitschrift hatte: Der Typ, der die Werbung dafür macht, ist in meinem Yoga-Kurs und bringt uns immer Freiexemplare mit. Wir amüsierten uns sehr über diesen Zufall und über die Idee, wie klein die Insel doch ist :)

Damit genug für heute, und liebe Grüße an euch alle!

und behaglich schnurrend drehte die Katze sich drei Mal im Kreis, um sich dann hinzulegen...

Mittwoch, 10. Juni 2009

Die schönen Dinge des Lebens

Was gibt es besseres als einen Regenbogen auf dem Heimweg und ein abgöttisch süßes Baby, um einen von manchen bereits tot geglaubten Blog wiederzubeleben?!

Auf meinem Heimweg heute regnete es in Strömen und gleichzeitig schien golden die Sonne, und ich hielt schon ganz bewusst Ausschau nach einem Regenbogen, denn diese Kombination war einfach prädestiniert, einen hervorzubringen. Und tatsächlich: auf halbem Weg, als das Gasworks den Blick auf einen dunkelgrauen Himmel freigab, war da der absolut prächtigste Regenbogen, einmal vollständig für mich über der Dublin Bay aufgespannt. I was very pleased!

Vom Regenbogen habe ich kein Foto (die lassen sich eh nicht einfangen), vom Baby, namentlich meinem kleinen Patenkind Malik, allerdings schon. Lasst das Kindchenschema so richtig wirken :)

Noch nicht mal zwei Monate und schon neugierig unterwegs!
Wohlgemerkt auf einer von mir höchst-selbst-individuell genähten Krabbeldecke :)


Dem Papa wie aus dem Gesicht geschnitten!


Ach Gott, ich bin schon wieder ganz erschöpt von so viel süß-finden! :) Darum muss ich es für heute auch schon wieder damit bewenden lassen. Das eigentliche Problem ist, dass ich fast jeden Tag auch beruflich blogge, und dann abends keine Lust mehr habe, mir das gleiche Interface noch mal anzugucken... seufz. Das sind die wahren Probleme des 21. Jahrhunderts ;)

Aber das darf in Zukunft nicht gelten, habe ich doch jede Menge Bilder von diversen Unternehmungen, die gezeigt werden wollen, und natürlich auch kommentiert werden. Und es kommen noch mehr hinzu: Ende des Monats gibt es Papa-Besuch und wir fahren an die Westküste, Ende Juli geht´s nach Fehmarn zu Anne, Stefan und Malik und dann ist es schon bald so weit und es heißt...

Aber bis dahin ist noch genug Zeit, und für diesen Abend ist erstmal dem Zweck Genüge getan: euch zu versichern, dass ich entgegen aller Annahmen noch lebe, mein Job noch nicht von der Krise erfasst wurde und es mir gut geht.

Es maunzt freudig
eure Katze